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Nebel über einem See, Sinnbild für eingeschränkte Sicht zu Zeiten von Corona

MUT-TOUR 2020 & Corona: Umgang mit aktuellen Entwicklungen

Als Projekt der Selbsthilfe und der Gesundheitsförderung müssen und wollen wir vor allem an die Gesundheit unserer Teilnehmenden bzw. der Mitmenschen denken, die mit uns im Zuge der zehn MUT-TOUR-Etappen des Sommers 2020, in Kontakt kommen. Bedingt durch unseren Projektfokus der psychischen Gesundheit sehen wir allerdings auch den Aspekt der Hysterie und Panik, die ihrerseits keinen positiven Einfluss auf unser Immunsystem und die Gesundheit hat. Es gilt also zwischen Notwendigkeit einer angedachten Maßnahme und dem damit verbundenen Risiko abzuwägen.

Auf dieser Seite werden wir in den kommenden Wochen Neuigkeiten zu unserem Umgang mit Entwicklungen der Verbreitung des Coronavirus und der damit einhergehenden Auswirkungen auf unsere MIT-MACH-Wochenenden und andere MIT-Mach-Formate veröffentlichen.

Hier findest Du ein Merkblatt des Robert-Koch-Instituts zu COVID-19 sowie unsere Linksammlung zu Anlaufstellen, die bei psychischen Krisen Unterstützung bieten. Die Lebenshilfe informiert hier in einfacher Sprache zu COVID-19.

Nebel über einem See, Sinnbild für eingeschränkte Sicht zu Zeiten von Corona

Wir haben lange hin und her überlegt und uns mit Kostenträgern und unseren Tourleitern besprochen – nun steht es fest: vom 07. bis 13. August wird ein 6er Team mit Einzelrädern unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln von Neustrelitz nach Kiel unterwegs sein. Hier findet Ihr unser Hygienekonzept, welches wir gewissenhaft während der Etappe beachten werden. Leider ist es uns dadurch nicht möglich, per Tandem zu radeln. Entlang Ihrer Wege werden unsere Teilnehmenden in gewohnter MUT-TOUR Manier mit Journalisten und Bürgern am Wegesrand zu dem Thema psychische Gesundheit und über ihre persönlichen Erfahrungen ins Gespräch kommen. Das Team wird im Outdoor-Modus unterwegs sein, d.h. gegessen und gezeltet wird in der Natur, gerade auch um unser Team bestmöglichst vor Covid-19 schützen zu können. Leider wird es keine Aktionstage geben, jedoch sind wir froh überhaupt unterwegs sein zu können. 

Diese Einzelrad-Etappe dient uns auch dazu, ein corona-konformes Konzept auszutesten, um ggf. im nächsten Jahr alle Etappen dementsprechend anzupassen. Jedoch hoffen wir weiterhin, dass wir die MUT-TOUR 2021 in alt-gewohnter Art mit Tandems durchführen können. Das hoffen wir natürlich nicht nur für die Umsetzung von Etappen, sondern für uns alle. 

Zusätzlich wird vom 16. bis 21. August ein Wanderteam in Begleitung von zwei Pferden in der Gegend um Wismar und Schwerin unterwegs sein. Über unsere sozialen Medien (Facebook & Instagram) werden wir jeweils von der Einzelrad- sowie der Wanderetappe berichten.

Parallel dazu läuft die Virtuelle MUT-TOUR ganz gewohnt weiter. Die letzten Wochen konnten wir für die Verbesserung der Technik nutzen und mittlerweile sind 7 Etappen mit psychosozialen Hilfsangeboten, Vertretungsradelmomenten sowie Mut-Schnipseln online. Hier sind alle Erfahrungsberichte der vergangenen Etappen-Paten zu finden. Wir freuen uns, wenn weiterhin deutschlandweit ermutigend Mut-Schnipsel versteckt und gesucht werden, weitere Infos wie das genau funktioniert, gibt es hier.

 

Leider können wir momentan immer noch nicht absehen, ob und wie viele Tandem-Etappen wir dieses Jahr fahren können. Was jedoch feststeht ist, dass unsere beiden Tandem-Teams Nord und Süd am 20.06.2020 in Stadthagen physisch nicht an den Start gehen werden. Allerdings wird es in Kooperation mit dem Schaumburger Bündnis gegen Depression eine kleineres Ersatzevent geben, das zugleich die Schaumburger MUT-Wochen einleiten wird. Mehr über die Schaumburger MUT-Wochen erfahrt Ihr auf der Webseite des Schaumburger Bündnisses

Daneben waren wir in den letzten Wochen fleißig damit beschäftigt, unser Alternativangebot auf die Beine zu stellen, sodass zum ursprünglich geplanten Auftakt unsere Angebote im Rahmen der Virtuellen MUT-TOUR 2020 an den Start gehen. Innerhalb einer auf unserer Webseite aufrufbaren Deutschlandkarte kann man mit dem Mauszeiger entlang der Strecke “fahren”, rein- und rauszoomen und per Mausklick verschiedene Portraits von Teilnehmern, psychosoziale Anlaufstellen am Wegesrand sowie verschiedene Tipps zum Thema Depression & Selbsthilfe finden. Auch gibt es die Möglichkeit unseren GPS-Track für das Nachradeln einzelner Teilstrecken herunterzuladen. Ziel ist es, Betroffene durch digital zugängliche Informationen und authentische Geschichten zu ermutigen, sich zu öffnen, zu vernetzen und/oder Hilfe anzunehmen.

Aktionen oder einzelne spätere Etappen, die letztlich doch noch real und corona-konform stattfinden können, werden ebenso dargestellt.

Die virtuelle MUT-TOUR lädt auch zum aktiven Mitmachen über unsere Mut-Schnipseljagd ein. Deutschlandweit können Interessierte sogenannte Mut-Schnipsel ähnlich wie beim Geocaching verstecken. Die Idee ist, dass Dinge versteckt werden, die anderen Menschen Mut machen können. Das können kurze Zitate oder ein notierter Link zu einer motivierenden Musikplaylist sein – der eigenen Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Gleichzeitig bringt es die Suchenden in die Natur und weckt Entdeckungsfreude. Weitere Informationen zu den Mitmach-Möglichkeiten der virtuellen MUT-TOUR findet in hier.

Wir haben uns dazu entschlossen, auch das letzte MIT-MACH-Wochenende im Mai nicht stattfinden zu lassen. Diese Entscheidung ist uns besonders schwer gefallen, denn damit ist klar: auch wenn sich einzelne Etappen noch in 2020 realisieren lassen, würden diese ohne Neu-Teilnehmende stattfinden. Dennoch können und sollen sich bitte-gerne alle Teilnahme-Interessierten Menschen weiterhin bei uns melden und mit uns einen Termin für unser sogenanntes “Telefon-Briefing” vereinbaren. Hier informieren wir Euch über das Projekt und darüber, wie Ihr trotz Corona bereits in 2020 im Rahmen der MUT-TOUR aktiv werden könnt. Daneben bekommt Ihr viele wichtige Informationen zur Etappenteilnahme in den Folgejahren.
Wir haben die Hoffnung, mindestens eines der ausgefallenen MIT-MACH-Wochenenden im Herbst nachholen zu können. Sollte sich dies als umsetzbar herausstellen, werden wir Euch rechtzeitig hier sowie über unseren Newsletter informieren! Falls Ihr Euch noch zu keinem Newsletter angemeldet habt, könnt Ihr das hier nachholen! 

Wie oben angedeutet, sehen wir dieses Jahr leider-leider keine Möglichkeit, dass Neu-Interessierte Teil eines 7-tägigen Etappenteams werden können. Dennoch wird es Möglichkeiten geben, sich als Neu-Interessierte/r im Rahmen der MUT-TOUR für einen offenen Umgang mit dem Thema Depression einzusetzen. Im besten Fall über unsere traditionellen Aktionstage oder mehrstündigen Mitfahr-Aktionen. Aber wir arbeiten auch weiterhin an zusätzlichen Online-Formaten, die auch trotz eventueller Absage der kompletten Tandem-Etappen und Aktionstage ein gemeinsames Stark-Machen, Ermutigen und Informieren ermöglichen. Dazu halten wir Euch auf dem Laufenden!

Innerhalb der letzten Wochen haben wir bereits begonnen unseren MUT-FASS Blog mit Leben zu füllen. Schaut vorbei und lernt verschiedene MUT-Spender*innen und ihren individuellen Umgang mit ihrer Depressionserfahrung kennen oder erfahrt über medizinisches Hintergrundwissen mehr über die Erkrankung Depression. In unseren sozialen Medien waren wir in den letzten Wochen auch über #MUTatHome, besonders bei Instagram aktiv. Hier teilen Menschen über kreative Beiträge (mittlerweile sind es über 170 Stück!), was ihnen in Zeiten von Corona Mut macht und wie sie ihr Wohlbefinden stärken. Hier seid Ihr natürlich herzlich eingeladen, auch aktiv zu werden!

Wir gehen mittlerweile davon aus, dass auch das letzte Mitmach-Wochenende im Mai wenig bis keine Chancen hat stattzufinden. Teilnahme-Interessierte Menschen sollen sich nichtsdestotrotz gerne bei uns melden, damit wir die Schritte, die man dieses Jahr noch bzw. schon gehen kann auch geht – dann geht es 2021 schneller.

Wie im letzten Update bereits angekündigt, sind wir noch am Umdisponieren und überlegen, welche Aktivitäten im Sommer oder potentiell auch in einer Nachhol-Variante (?!) im Herbst stattfinden können. Ein Szenario, für das wir gegenwärtig einen Medienpartner suchen, ist eine “Virtuelle MUT-TOUR”, bei der man alte wie neue Teilnehmer vorstellt, bei der man online unsere angedachte Strecke mit der Maus abfahren und auch Infos zu unseren Partnern aus dem Bereich Psychosoziales und Sport abrufen kann.

Mit o.g. Partnern, die auch für die Infostand- und Mitfahraktion zuständig sind bzw. gewesen wären stehen wir im Kontakt bzw. haben abgefragt, inwieweit sie die Aktionen weiterplanen möchten bzw. können. Je später ein Aktionstag im Jahr liegt, desto wahrscheinlicher scheint es, dass sich doch Menschen unter freiem Himmel und in einem Sicherheitsabstand zueinander informieren bzw. im losen Pulk radfahren können. Wir werden sehen und halten Euch weiterhin auf dem Laufenden.

Wenn Ihr eine tolle Idee für unsere virtuelle Agenda habt, meldet Euch gerne!

Aufgrund der neueren Entwicklungen zur Corona-Pandemie ist klar geworden, dass die MUT-TOUR Etappen 2020 in der Form, wie sie bis dato angedacht sind, nicht stattfinden können. Unklar ist, wie die Situation in den Sommermonaten aussieht – es ist denkbar, dass gemeinsames Radfahren aus gesundheitlicher Sicht im Juni wieder möglich sein könnte. Unsere Gespräche mit den Vor-Ort-Organisatoren und andere Faktoren entscheiden darüber, ob es gar keine Aktionen, nur einzelne Mitfahr-Aktionen oder später im Jahr ggf. sogar einige 7-Tages-Etappen geben wird. An dieser Stelle irgendetwas zu prognostizieren wäre unseriös. Dennoch erarbeiten wir seit zwei Tagen Alternativangebote, die es erlauben, die Säulen der MUT-TOUR auch in für uns alle ungewohnten Zeiten weiter zu leben: Gemeinschaft, Selbsthilfe und Öffentlichkeitsarbeit. 

So werden wir uns besonders in den kommenden Wochen und nächsten Monaten, in denen im Extremfall das öffentliche Leben weitgehend eingeschränkt sein könnte, auf Tätigkeiten beschränken, die auch auf Distanz durch digitale Medien bzw. Telefonieren realisiert werden können. Wir haben z.B. seit Langem vorbereitete, aber wegen des bisherigen Fokus auf die Etappen-Phase hinten angestellte Projekte, die wir nun schneller voranbringen können: 

z.B. eine Neuauflage unserer Themenbroschüre, die verschiedene Perspektiven zum Thema Depression aufzeigt; der Ausbau unseres MUT-MACHER Blogs mit ermutigenden Erfahrungsberichten sowie die Vermittlung von unseren Teilnehmenden an Medienschaffende. Weitere Aktionen, bspw. eine Social-Media-Kampagne stecken gerade in der Schmiede und werden für Euch in den kommenden Wochen erkennbar sein.

Information für Neu-Interessierte: Unsere MIT-MACH-Wochenenden werden wir leider auf den Herbst verschieben müssen, wodurch eine diesjährige Tandem-Etappe für Neu-Interessierte erst einmal nicht möglich sein wird. Wir arbeiten jedoch gerade auch an Ideen einer Winter-MUT-TOUR, die die Etappenausfälle des Sommers kompensieren könnte. Über die Machbarkeit wird der Verlauf der nächsten Wochen und Monate entscheiden. Zusätzlich bieten andere MUT-TOUR Formate wie bspw. unser o.g. MUT-MACHER Blog sowie Ideen, die wir haben, die aber noch nicht spruchreif sind, die Möglichkeit sich mit persönlichen Erfahrungen einzubringen.

Daher nehmen wir momentan Anfragen von Interessierten noch sehr gerne an und informieren Euch in einem Telefongespräch, unseren sog. “Briefings”, über die Tandem-Etappen, die hoffentlich spätestens 2021 wieder ganz normal an den Start gehen werden, sowie Alternativformate, bei denen Ihr Teil des MUT-TOUR Netzwerks werden könnt. Falls Ihr Interesse habt, beim Projekt mitzuwirken, meldet Euch auch gerne weiterhin über das unten zu findende Formular bei uns.

Bis die Etappen im Juni starten ist zum Glück noch etwas Zeit, sodass wir heute nach Absprache mit der Corona-Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit eine Email an die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verfassen werden. In der Email stellen wir die typischen Tagesabläufe unserer beiden z.Z. zu überdenkenden Maßnahmen “Mitmach-Wochenende” (MM-WE) und Etappen-Teilnahme (Etappe) dar und bitten um eine Einschätzung des Infektionsrisikos.

Wir gehen momentan davon aus, dass es zu Einschränkungen des Personenkreises kommen kann, den wir zu den Mitmach-Wochenende einladen dürfen bzw. dass diese zuvor bzw. statt des Wochenendes ein Belastungs-EKG beibringen müssen und von uns per Telefon intensiver informiert werden als die, die wir bei einem MM-WE sehen. Sobald eine Entscheidung hierzu steht, gibt es ein Update auf dieser Seite.

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