MIT-MACH-Wochenenden - MUT-TOUR kennenlernen

MIT-MACH-Wochenende

Das erste Kennenlernen für eine Etappen-Teilnahme

Bei unseren MIT-MACH-Wochenenden (MM-WE) geht es darum, dass wir unsere Etappen-Teilnahme-Interessierten kennenlernen und ihnen ebenfalls die Gelegenheit geben, “uns” und die MUT-TOUR-Anforderungen zu erleben. In entspannter Workshop-Atmosphäre erfahren Teilnehmende wie unser Tour-Alltag aussieht, welche Punkte uns in der Öffentlichkeitsarbeit wichtig sind, erleben Bewegung durch eine erste Probefahrt mit unseren Tandems, kochen gemeinsam und kommen untereinander mit vielfältigen Menschen in Austausch.

Die MM-WE finden im schönen, naturromantischen  „Jugendfreizeitheim Belgerkopf“ in der Nähe von Kassel statt. Hier findet Ihr eine exemplarischen Ablauf des Wochenendes. Menschen mit und ohne Erfahrung mit Depression, Angehörige oder Leute, die sich einfach für sinnvolles soziales Projekt einsetzen möchten sind willkommen. 

Wir planen derzeit 3-5 MIT-MACH-Wochenenden an. Von den fünf hier aufgezeigten Terminen kann jedoch auch 1 Termin gestrichen werden. Sollten die Treffen nicht in Präsenzform stattfinden können, wird es ein alternatives Online-Angebot geben. 2021 konnten wir bereits eine Reihe an Neuinteressierte darüber kennenlernen. Infos zu unserem Umgang mit aktuellen Corona-Entwicklungen sind hier zu finden.

  • 8. bis 10. April 2022
  • 22. bis 24. April 2022
  • 29. April bis 1. Mai 2022
  • 06. bis 8. Mai 2022
  • 13. bis 15. Mai 2022
  • Jedes MM-WE beginnt an der Straßenbahnhaltestelle Niederkaufungen Bahnhof, Kaufungen. Wir treffen uns dort ab 15 Uhr. Um 16.00 Uhr – 5 Minuten, nach der letzten Tram aus Kassel (16-minütlich), laufen wir gemeinsam los: 4,4 km bei 230 Höhenmetern. Das ist nicht wie 2017 im Allgäu, aber schon “etwas”. Ähnlich wie auf den Tandems nehmen kräftigere Personen etwas Gewicht von den weniger Kräftigen. Außerdem müssen noch  einige Kilogramm “Gemeingut” (was auf der Hütte fehlt) umverteilt werden – Wenn ihr in Euren Rucksäcken noch etwas Restvolumen habt: Super. Ob Ihr oder jemand anderes dann den Rucksack schleppt: egal, hauptsache wir kommen gemeinsam zum Ziel.
  • Am Freitag Abend erschließen wir dann im Prinzip nur noch den Ort (Pennplätze verteilen, Feuerchen machen, ggf. Holz nachhacken) und machen die Vorstellungsrunde. Ach: Und Essen gemacht und gefuttert wird natürlich auch noch. Guess what: Bei uns hacken Männer wie Frauen Holz – in der Küche schauts genauso aus. JedeR, so wie er/sie/xx helfen kann und (:
  • Am Samstag geht es dann inhaltlich los (nach gutem Frühstück)
    • Damit es übersichtlicher bleibt teilen wir uns in zwei Gruppen auf, die sich mit Praxis- und Theorieblock jeweils abwechseln: Zum einen geht es Outdoor- und Fahrradtechnik (80 KG schweres Tandem richtig lenken, schalten, parken; Platten flicken, Kette, wenn wir dazu kommen. Zum anderen darum, was die MUT-TOUR so erfolgreich macht: Unsere Pressearbeit, es führt an dieser Stelle zu weit, aber glaubt uns: Wir treffen jedes Jahr Hunderte Journalisten und “generieren” pro Jahr alleine 150-300 Zeitungsartikel mit einer durchschnittlichen Gesamtauflage von 8 Millionen. Bundesweit und auf Augenhöhe. Das z.Z. schafft außer uns niemand. Was diesen “Presse-Teil” anbetrifft haben wir einen guten Misch aus Vortrag und Rollenspiel. Wir haben klare Tipps und Bitten, diskutieren aber auch, erklären und erzählen, wie es die letzten Jahre so gelaufen ist.
    • Wir haben zwar durchaus ein straffes Programm, aber seid unbesorgt: Es gibt sehr viel Raum für “informelles Kennenlernen und Gespräche”; überhaupt ist es so, dass wir mangels Strom (! Es gibt nur ein Notstrom-Aggregat) niemanden mit öden Powerpoints langweilen werden.
      Es gibt Kaffee und Kuchen, Abend spielen, singen und/quatschen – eben wie es sich so ergibt.
  • Am Sonntag Vormittag gibt es nach dem Frühstück noch ein wenig Programm (“Praxis-Block C” – das sind mixed Pickels von psychosozialen Notsituationen bis hin zu Isomatten-Tipps). Danach machen wir die Bude für deren nächste Nutzungen fit und sind spät. um 13 Uhr zurück an o.g. Haltestelle.
Lagerfeueratmosphäre

Während unserer Etappen suchen wir uns jeden Tag aufs Neue eine Übernachtungsmöglichkeit, so können wir manchmal bei einem Landwirt unsere Zelte aufschlagen oder Menschen laden uns auf ihr privates Gartengrundstück ein. Und so kommt es immer wieder, wie hier zu sehen zu Austauschmomenten am Lagerfeuer.

  • Fahrtkosten: An- und Abreise zu einem der MIT-MACH-Wochenenden (s.o.) sowie Essensgeld. Es gibt für Leute mit wenig Geld i.d.R. Möglichkeiten der Fahrtkostenunterstützung. Sprecht uns dazu bitte an.

Wer aus welchen Gründen auch immer zwischendurch abbrechen und nach Hause möchte, den können wir mit einem der Tandems relativ flott zur nächsten Strassebahn-Haltestelle oder Straßenkreuzung bringen, wo Taxen halten dürfen. Seit 2012 gab es diesen Fall jedoch nicht, dennoch die Option ist da 🙂

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