7 Tage wandern mit Pferdebegleitung bei der MUT-TOUR

Werde Teil eines MUT-TOUR Wanderteams

und setze ein Zeichen für mehr Offenheit im Umgang mit Depression

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation bitten wir unseren aktuellen Status-quo auf unserer Unterseite „MUT-TOUR 2020/21 & Corona: Umgang mit aktuellen Entwicklungen“ zu beachten.

Wanderteam der MUT-TOUR 2020 in Begleitung zweier Kaltblüter

2020 war ein Wanderteam corona-konform in einer Rundtour in Mecklenburg-Vorpommern in Begleitung zweier Kaltblütern und einem Hund unterwegs.

7 Tage wandernd unterwegs sein

Neben unseren Tandemteams sind wir seit 2016 auch mit ein bis zwei Wander-Teams eine Woche lang unterwegs und machen Öffentlichkeitsarbeit. Bisher waren die Teams aufgrund ihrer verminderten “Reichweite” (rund 15 Kilometer vs. 55 Kilometer am Tag) nur für unsere s.g. Bestandsteilnehmenden offen. Seit 2021 öffnen wir dieses Angebot auch allen Neu-Interessierten.

Für alle Tier-affinen Teilnehmenden ist unser sogenanntes Team Pferd dabei ein besonderes Highlight: Dabei wandert die Gruppe in Begleitung von zwei Kaltblütern, die, professionell geführt, ein Großteil des Gepäcks tragen und zusätzlich für Öffentlichkeit sorgen. Für weniger Pferde-affine Menschen bieten sich unsere “klassischen” Wanderteams an. Hier wird ebenfalls in einer Gruppe von rund 6 Teilnehmenden rund 15 Tages-Kilometer gewandert und Öffentlichkeitsarbeit geleistet, jedoch ohne tierische Begleitung. So war beispielsweise eines unserer vergangenen Teams im Pfälzer Wald unterwegs.

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    Das Wichtigste in Kürze rund um unsere Wanderteams

    Trotz der aktuellen Situation blicken wir zuversichtlich in die kommenden Monate. 

    Im August 2020 haben wir ein Wander-Team und ein Team auf Einzelfahrrädern mit Hygiene-Konzept auf den Weg gebracht. Diese Etappen haben gezeigt, dass ein Unterwegssein möglich ist, Presse-Termine auch in Zeiten von Corona weiterhin dankend angenommen werden und die Teams gemeinsam eine tolle Zeit erleben können. 

    Mit den Erfahrungen aus 2020 im Gepäck, haben wir uns an die Planungen für die MUT-TOUR 2021 gesetzt. Stand heute (8. April 2021) gehen wir davon aus, dass es mit den Erfahrungswerten möglich sein wird, sowohl in irgendeiner Form ein Kennenlernen stattfinden zu lassen (ggf. mit verkürzten Kennenlern-Wochenenden im Juni/Juli), als auch Etappen zu realisieren. Ein an die offiziell geltenden Auflagen angepasstes Abstands- und Hygienekonzept wird es für unsere Angebote auch in 2021 geben. 

    Im Verlauf des Aprils können wir hoffentlich absehen, in welcher genauen Form das gegenseitige Kennenlernen für Neuinteressierte stattfinden wird. Über unseren Newsletter und unsere Website werden wir die Termine, sobald diese feststehen, kommunizieren. Aber auch schon jetzt kannst Du Dich mit Deinem Interesse bei uns über unser Kontaktformular melden!

    In der Regel sind wir 15 Kilometer pro Tag unterwegs, eher 20 Kilometer. Um ausreichend Pausen zum Verschnaufen zu haben und unsere Pressetermine stressfrei zu erreichen, beginnen wir die tägliche Routine gegen 7 Uhr. Je nachdem, wo wir übernachten, müssen am Morgen Zelte und Ausrüstung verpackt werden sowie die Pferde für den Start vorbereitet werden. Vor dem Verlassen des Übernachtungsortes frühstücken wir entweder im outdoor-Modus an der frischen Luft oder können bei unseren Dachgebern die Küche benutzen. 

    Je nach Routenverlauf finden entweder am Übernachtungsort selbst oder entlang des Weges Pressetermine statt. Zusätzlich kann es weitere Termine geben, wo wir beispielsweise innerhalb einer Dialogveranstaltung mit Interessierten ins Gespräch kommen oder einen MUT-TOUR Aktionstag besuchen. Es kann auch eine öffentliche Mitwander-Aktionen geben, bei denen das Team für 2 Stunden von einigen Mitwandernden für eine vorher abgesteckte Route zu Fuß begleitet wird.

    Täglich zwischen 16-17 Uhr findet wie auch bei unserem Tandem-Teams der tägliche WuV (“Wir um vier oder wir um fünf”) statt. Hier gehen wir zusammen das Erlebte des Tages durch und jede Person teilt seine*ihre Befindlichkeit mit. Der WuV bietet zusätzlich Raum, um Konflikte zu besprechen oder Änderungswünsche zu äußern, bspw. mehr kürzere Pausen.

    Zwischen 16-18 Uhr kommen wir in der Regel an unserem Übernachtungsort an, wo wir die restliche Zeit des Tages mit gemeinsamen Abendessen und Austausch verbringen. Nach dem Ankommen wird für die Pferde eine provisorische Koppel errichtet und die Zelte werden aufgebaut. Je nach Übernachtungsort kann es auch hier noch eine Vorstellrunde des Projekts geben.

    Eines unserer größten Ziele bei der Tour ist die Berichterstattung über Projekt und Anliegen. Wir haben meist 1 bis 4 Interviews am Tag, die 10 bis 60 Minuten gehen. Manchmal nehmen die Lokaljournalisten unser Informationsangebot sehr ausgiebig wahr. Warum? Weil sonst anscheinend wenig Menschen offen und gelassen über Depressionen sprechen. Hinzu kommen noch ein paar „Selfies“ pro Tag – also fest einstudierte Formationen vor Sehenswürdigkeiten eines Ortes. Diese werden mit angepasster Pressemitteilung an die Vor-Ort-Medien gemailt. Da nicht immer alle aus dem Team gleichzeitig mit den Journalisten reden können, können sich die anderen ausruhen oder mit Bürgern ins Gespräch kommen.

    Neben unseren festen Interviewterminen kommen wir während unserer öffentlichen Mitfahr-Aktionen, Aktionstagen mit Infoständen, beim Einkaufen, während Pausen im öffentlichen Raum und bei unseren Übernachtungsorten immer wieder mit Bürgern in Kontakt. Diese Gespräche sehen wir auch als Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit an, da wir hier Menschen verschiedenster Lebenslagen und -realitäten erreichen und sich immer wieder herausstellt, dass einige von ihnen in irgend einer Art und Weise mit dem Thema psychische Erkrankungen in Kontakt gekommen sind, ob nun als betroffene oder angehörige Person. Zusätzlich gibt es auch Mini-Dialogveranstaltungen, wo bspw. ein Team mit Mitarbeitenden der Städte/Kommunen ins Gespräch kommt oder wir die MUT-TOUR und unser Anliegen im Rahmen eines Gesprächskreises eines psychosozialen Partners vorstellen. Die Kontaktmöglichkeiten sind hier sehr vielfältig und unterscheiden sich je nach Ort und Projektjahr.

    Zudem gilt, niemand wird auf Gruppenfotos zum Grinsen oder bei Presseterminen zum Sprechen gezwungen. Wenn jemand Anonymität möchte, ist das absolut okay bzw. sogar ganz gut. Es zeigt doch auch, wie wichtig Anti-Stigma-Projekte wie die MUT-TOUR sind. In diesem Sinne: Oute Dich bitte nur soweit, wie Du wirklich möchtest! Für Teilnehmende, die Ihre Anonymität wahren möchten, haben wir Smiley-Schilder im Gepäck, die für Pressefotos vor das eigene Gesicht gehalten werden können.

    Wenig! Für Leute mit Tendenz zum Gruppenkoller ist die MUT-TOUR nicht das Richtige. Nachts im Zelt solltest Du Deine Ruhe haben. Schnarchende Personen bringen als einzige ein eigenes, viertes Zelt mit ;-). Es ist leider nicht möglich, dass wir mit 6 Zelten fahren, ansonsten sind Ohropax auch sehr nützlich.

    Da die beiden Kaltblüter unserer „Pferdefrau“ Gunta in der Nähe von Gadebusch beheimatet sind und wir eine längere Transportstrecke für die Pferde vermeiden möchten, finden auch die diesjährigen tierbegleiteten Wanderungen mit ihr in den nördlichen Bundesländern statt.

    Termine und Route

    • Wander-Team 1 mit Pferdebegleitung: 17.-24.07.2021: 8 Wandertage á durchschnittlich 18 km pro Tag von Schwerin über Lüneburg an den süd-östlichsten Zipfel Hamburgs.
    • Wander-Team 2 mit Pferdebegleitung: 28.09.-40.09.2021 7 Wandertage á durchschnittlich 18 km pro Tag  ab Gadebusch durch McPomm
    Etappen MUT-TOUR und MUT-WANDERN 2021

    Wie auch bei unseren Tandem-Etappen übernachten wir überwiegend im outdoor-Modus. Das heißt wir haben Zelte, Isomatten und Schlafsäcke dabei und schlagen an geeigneten Orten unsere Schlaflager auf. So konnten wir in der Vergangenheit bspw. auf den Flächen von ökologischen Landwirten oder gemeinnützigen Organisationen zelten. Es kam jedoch auch schon vor, dass wir in trockenen Finnhütten untergekommen sind. Die Übernachtungsorte variieren je nach Streckenverlauf. Jedoch sind die Übernachtungsorte, anders als bei unseren Tandem-Etappen, vorausgeplant, da wir sicherstellen müssen, dass unsere zwei Kaltblüter ausreichend Platz und Wiesen zum Grasen vorfinden.

    Unsere Etappen-Teams sind immer zu sechst unterwegs: idealerweise bestehen sie aus 2 Bestandsteilnehmenden (Teilnehmende, die mind. das zweite Mal an einer Etappe teilnehmen und damit den Etappenalltag bereits kennen), 2 Neu-Teilnehmenden sowie 2 ehrenamtlich tätigen Tourleitenden, die i.d.R. durch eigene, wiederholte Teilnahme an Etappen sowie durch die Teilnahme an internen Workshops in die Rolle der Tourleitung gewachsen sind. Unsere Tourleiter sind aufgrund langjähriger MUT-TOUR Erfahrung der „organisatorische Kopf“ des Teams und sind während der Etappe verantwortlich für die Einhaltung der Pressetermine und Tagesablauf, sind Ansprechperson für Partner während unserer Aktionstage und stehen in Verbindung mit der MUT-TOUR Projektleitung. 

    Es kann auch sein, dass Studierende Teil der MUT-TOUR Teams sind, die während der Etappenteilnahme Stoff für eine Abschlussarbeit sammeln.

    Neue Leute können sowohl für das Kennenlern-Wochenende als auch für Etappen ausschließlich alleine Interesse bekunden, also nicht mit Partnern, Freunden, Familienmitgliedern etc.
    Das wichtigste Argument ist, dass Leute, die bereits vor ihrer Etappenteilnahme verpartnert, verwandt oder befreundet waren, den anderen im Team gegenüber im Falle eines Konfliktes kaum unbefangen reagieren können.
    Aus rein organisatorischen Gründen können wir „abhängige“ Anmeldungen auch nicht weiter leisten: 2018 haben wir es mit ca. 5 Pärchen ausprobiert und bei fast allen kam entweder kein Termin für beide zustande bzw.  – für uns und andere Beteiligte – viel schlimmer: Eine Person war irgendwann im Vorfeld verhindert und die andere Person hat gleich mit abgesagt. Das erschwert die Koordination der Teambesetzung. Die statistische Chance, dass zwei fehlen, wenn eine Person krank ist, ist genau doppelt so groß als sonst.

    Wir haben mindestens zwei Menschen dabei, die bereits viel Erfahrung mit der Haltung und dem Umgang mit Pferden haben. Hinzu kommt, dass eine weitere Person dabei ist, die bereits an einer vergangenen Wander-Etappe der MUT-TOUR teilgenommen hat. Daher braucht es keine explizite Erfahrung im Umgang mit Pferden, wir werden dir dafür innerhalb unseres Kennenlern-Wochenendes und zu Beginn der Tour genug Infos an die Hand geben. Wichtig ist allerdings, dass du dem Umgang mit Tieren offen gegenüber stehst und keine Ängste vor ihnen hast. Auch eine Tierhaarallergie macht eine Teilnahme an unserer Wander-Etappe eher schwierig, vielleicht wären in diesem Fall unsere Tandem-Etappen etwas für dich. In den direkten Kontakt mit Pferden zu kommen, kann etwas ganz Besonderes sein. Erfahre zum Beispiel von unserer Teilnehmerin Nina, welche Wirkung die Begleitung der Pferde auf sie machte.

    Du brauchst keine Sportskanone zu sein, dennoch ist eine gewisse Grundfitness zu empfehlen bzw. solltest Du Dir im Klaren sein, dass wir mehr als vier Stunden am Tag wandernd und mit Rucksack unterwegs sein werden. Wir achten jedoch immer darauf genügend Pausen einzulegen und in einem Schritttempo zu laufen, mit dem sich alle in der Gruppe wohlfühlen. Längere Spaziergänge sollten jedoch für Dich keine neue Erfahrung sein 😉

    Eine Erleichterung kann es für Dich auch sein, dass Du nur Dein leichtes privates Gepäck auf Deinem Rücken tragen musst. Schwere Dinge wie Zelte, Schlafsäcke, Kochgeschirr und co. tragen unsere Kaltblüter. Bitte habe dabei keine Sorge, dass das Gewicht die Tiere belasten könnte. Unsere Kaltblüter werden von ihrer Besitzerin in der Landwirtschaft eingesetzt und sind das Ziehen von Last gewöhnt. Hinzu kommt, dass wir dafür Sorge tragen, dass Rücken und Hufe vor zu starken Beanspruchungen geschützt sind.

    • Ein „Outing“ innerhalb der Gruppe ist Voraussetzung, ebenso wie ein grundsätzlich offener Umgang mit dem Thema. Aber: Eine anonyme Teilnahme an der Pressearbeit ist möglich bzw. sogar gar nicht schlecht. Dafür haben wir einen Smiley dabei, den man sich vors Gesicht halten kann. Damit wollen wir auch die große Mehrheit von Menschen repräsentieren, die sich NICHT outen können oder wollen.
    • Generell gilt: Depression ist im MUT-TOUR-Team-Alltag weder ein Muss- noch ein Tabu-Thema.

    Bei der MUT-TOUR kommen keine Ärzte oder Therapeuten als Behandelnde mit. Es gibt kein Begleitfahrzeug oder dergleichen. Aber: Wir haben eine Telefon-Hotline und die nächste Notfallstation ist meist nie wirklich weit entfernt.

    Die MUT-TOUR mag für die meisten Beteiligten anti-depressiv und für einige gar therapeutisch wirksam sein. Sie ist aber definitiv kein Therapieangebot. Mit einer Bescheinigung, die Dir Dein Hausarzt, Psychiater oder Psychologe unterschreiben muss, soll ausgeschlossen werden, dass Du stärker als akut mittel-stark depressiv betroffen bist. Wir schließen akut depressiv-Betroffene nicht aus, weil Depressionen bei den meisten kommen und gehen. Es gibt Teilnehmer, die trotz akuter Depression gut mitfahren können, ohne sich oder uns zu überfordern. Haupt-Zielgruppe sind dennoch die „Nicht-mehr-akut-Betroffenen“, die von ihren Erfahrungen mit ihren Episoden berichten können. Ihre Berichte sollen helfen, anderen Menschen Mut zu machen, in Behandlung zu gehen, Selbsthilfe zu betreiben, usw.

    Depressionen betreffen viele Menschen, auch solche mit zusätzlichen Erkrankungen wie Borderline, Psychosen und Bipolarität. Gut eingestellte Menschen mit Bipolarer Störung können wir im Team mitnehmen, viele andere leider nicht. Dafür ist unser Presse- und Team-Alltag zu anstrengend. Das können wir leider weder leisten noch auffangen.

    Die MUT-TOUR läuft für alle teilnehmenden Personen auf Selbstkosten-Basis:

    • Fahrtkosten: An- und Abreise zu einem der beiden MIT-MACH-Wochenenden (s.o.), An- und Abreise um Deine Etappe herum. Es gibt für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln i.d.R. Möglichkeiten der Fahrtkostenunterstützung. Sprich uns dazu bitte an.
    • Vorabüberweisung Deiner Futterkosten: 10 Euro pro Tag als Anteil für die Essenskasse Deiner Etappe. (Wenn Du ganz knapp bei Kasse bist, gibt das Projekt 5€ pro Tag dazu)
    • Für die sportmedizinische Untersuchung können evtl. Vorabkosten entstehen. In 99% der Fälle übernehmen die Krankenkassen diese Kosten. Aber: Im Gegensatz dazu werden 95% der tatsächlichen Kosten, die für die Organisation und Durchführung der Etappen notwendig sind, von unseren Kostenträgern getragen.
    • Zugfahrten, die während der Etappe geplant stattfinden, werden vom Projekt bezahlt.

    Wenn jemand einen Durchhänger hat, versuchen wir es durch Gepäckverlagerung aufzufangen. Wenn das nicht klappt oder wenn eine teilnehmende Person wider Erwarten mit der Gruppe oder die Gruppe mit ihm/ihr nicht zurechtkommt, kann es zum Abbruch kommen. Es ist wichtig, dass alle Teilnehmenden (TN) ihren Beitrag dazu leisten, dass wir eine positive Zeit haben. Wenn dies nicht gelingt, kann es nötig werden, dass ein TN, die Gruppe verlässt. Aus Selbstachtsamkeit, weil er/sie doch überfordert war oder weil die Person dauerhaft Probleme erzeugt hat. Für den Fall, dass eine bestimmte Person vom Rest der Gruppe als problematisch empfunden wird und selbst keine Einsicht/Reflektion hat: Alle TN unterschreiben vor dem Etappenstart, dass sie im Extremfall aus der laufenden Etappe ausgeschlossen werden können. Dieser Ausschluss geschähe durch die Tourleitung – in Absprache mit den anderen im Team und der Projektleitung. Bei den bis dato 40 Etappen hätte das 3-5 mal vorkommen sollen, ist es aber in diesen konkreten Fällen nicht. Damit sich Teilnehmende und MUT-TOUR besser kennenlernen können, machen wir unseren umfänglichen Kennenlern-Prozess VOR einer Etappen-Zuteilung bzw. -Zusage.

    Für einen besseren Einblick in den Etappen-Alltag empfehlen wir Dir unsere Etappen-Tagebuch-Einträge auf unserem MUT-FASS Blog oder unsere MUT-TOUR Broschüre (die untere Broschüre!).

    Zusätzlich sind bei unseren MIT-MACH-Wochenenden immer auch Bestandsteilnehmende der MUT-TOUR dabei, die teilweise schon seit mehreren Jahren bei der MUT-TOUR dabei sind. Hier kannst Du neben dem ersten telefonischen Kennenlernen vorhandene Fragen klären und Vorfreude auf eine Etappen-Teilnahme entwickeln ;).

    Gelegentlich unter- oder überschätzen sich manche Menschen. Deswegen verteilen wir die Etappen-Plätze erst, nachdem sich Interessierte und Teamer* bei einem der 3-4 Kennenlern-Wochenenden in der Nähe von Kassel kennengelernt haben. Die Wochenenden bieten die Möglichkeit, das Projekt von A-Z kennenzulernen und ein Gefühl für den Etappen-Alltag zu bekommen.

    Folgende Termine stehen zur Wahl:

    • Die Termine für ein diesjähriges, reales Kennenlernen sind derzeit noch in Planung. Wir gehen davon aus, dass wir ab Juni die Möglichkeit haben, Euch in Kleingruppen an verschiedenen Orten in Deutschland für einen Tag lang einladen zu können.  Aufgrund der aktuellen Hygienemaßnahmen planen wir zusätzliche digitale Formate als Alternative an.

    Uns geht es dabei nicht darum, die „besten“ Teilnahmeinteressierten herauszupicken, im Gegenteil: Zwischen 2012 und 2020 haben uns letztlich immer ein paar neue Leute gefehlt. Andersherum: Es melden sich nach den Kennenlern-Wochenenden immer einige wieder ab, weil sie für sich gemerkt haben, dass eine Teilnahme (noch) nicht passt. Dass Interessierte letztlich von unserer Seite nicht mitkommen können, kommt vor, ist aber sehr selten. Wir möchten unsere Verantwortung den Etappenteams, also allen Teilnehmenden und Tourleitern** gegenüber, wahr und ernst nehmen. Wenn wir (einseitig) das Gefühl haben, dass eine Person sich und/oder andere überfordern würde, teilen wir das beim, oder meist nach dem, Wochenende mit.

    Hier findest Du noch mehr Infos und auch nochmal unser Kontaktformular, über das Du uns Dein Interesse an der Teilnahme eines unserer MIT-MACH-Wochenenden mitteilen kannst. Nachdem Du Dich über unser Kontaktformular bei uns gemeldet hast, wird Dich einer unserer Ehrenamtlichen für ein Kennenlerngespräch kontaktieren, um alle wichtigen Fragen rund um eine Etappen-Teilnahme zu klären.

    *Unsere Teamer sind langjährige MUT-TOUR Teilnehmende, die uns ehrenamtlich bei der Durchführung unserer Kennenlern-Wochenenden unterstützen und gerne mit Neuinteressierten über unseren Etappenalltag ins Gespräch kommen.

    **Unsere Tourleiter sind aufgrund langjähriger MUT-TOUR Erfahrung der „organisatorische Kopf“ des Teams und sind während der Etappe verantwortlich für die Einhaltung der Pressetermine und Tagesablauf, sind Ansprechperson für Partner während unserer Aktionstage und stehen in Verbindung mit der MUT-TOUR Projektleitung. 

    • Du hast oder leihst Dir Isomatte, Schlafsack, Wanderrucksack, Wanderschuhe und Regensachen. Zelt & Co werden gestellt. Mehr Details erhältst Du im Kennenlerngespräch.
    • Du hast Lust auf Gruppe, Teamfähigkeit und Kompromissbereitschaft.
    • Dir ist klar, dass es nicht immer nett und lustig, sondern auch mal „spannend“ ist und dass Du Dich einbringen musst.
    • Du kannst nicht mit (D)einen Freunden, Partnern oder Verwandten an derselben Etappe teilnehmen. Damit es keine Voreingenommenheiten gibt, sind bei der MUT-TOUR alle Teilnehmenden „alleine“ dabei.
    • Du meldest Dich selbst bei uns.
    • Du verzichtest während Deiner Etappenteilnahme auf Alkoholkonsum. Es spricht allerdings Nichts gegen ein alkoholfreies Bier, etc.
    1. Teile uns Dein Interesse über unser Kontaktformular mit.
    2. Jemand unserer Ehrenamtlichen wird Dich für ein Kennenlerngespräch telefonisch kontaktieren. Hier werden alle grundsätzlichen Fragen zu einer 7-tägigen Etappe geklärt.
    3. Du wirst für eines unserer drei MIT-MACH-Wochenenden in der Nähe von Kassel eingeladen, um das Projekt und deren Menschen hautnah kennenzulernen.
    4. Wir bieten Dir einen Etappen-Platz für eines unserer Teams an.
    5. Du triffst Dich mit Deinem Team am Etappenvortag und startest Deine erste MUT-TOUR.

    7 Tage sind Dir zu lang? Dann begleite unsere Teams im Rahmen einer öffentlichen Mitwander-Aktion. Du kannst auch mit einer Gruppe von Leuten eine kleine individuelle Mitfwander-Aktion gemeinsam mit uns planen, sprich uns gerne direkt dazu an. Bei Interesse findest Du hier ausführliche Informationen.

    Wir suchen wieder Etappenteilnehmende für 2021! Interessiert?

    Dann komm zu unseren Mitmach-Wochenenden – weitere Informationen und Anmeldung hier.