Die MUT-TOUR - für mehr Offenheit im Umgang mit Depression

Die MUT-TOUR

für mehr Offenheit im Umgang mit Depression

Die MUT-TOUR ist Deutschlands erstes Aktionsprogramm, bei dem sich Menschen mit und ohne Depressionserfahrung auf Tandems und beim Wandern durch ganz Deutschland bewegen. Dabei leisten sie durch ermutigende Öffentlichkeitsarbeit einen Beitrag für mehr Offenheit im Umgang mit Depression. 

Außerhalb der Etappen vermitteln wir viele unserer Teilnehmenden an Journalisten. Außerdem organisieren wir Foto-Ausstellungen und Schul-Workshops, betreiben den MUT-FASS-Blog und verwirklichen eigene Broschüren, veranstalten Treffen für Ehemalige und Interessierte und fördern permanente Gruppenangebote vor Ort

Tandemteam der MUT-TOUR 2018

Idee der MUT-TOUR

Mit Betroffenen und Nicht-Betroffenen gemeinsam Bewegung, Natur und Struktur erleben und täglich Öffentlichkeitsarbeit leisten
über 34.000km

per Tandem durch ganz Deutschland

bisher 260 Teilnehmende

mit und ohne Depressionserfahrung

mehr als 2.800

ermutigende Zeitungsartikel

sowie Hunderte

Online-, Radio- u. TV-Veröffentlichungen

Die MUT-TOUR wurde 2012 durch Sebastian Burger ins Leben gerufen. Vor der MUT-TOUR hat er bereits Erfahrungen in verschiedenen partizipativen Tandem-Projekten gesammelt. Die Idee zur MUT-TOUR kam ihm als er mitbekommen hatte wie jemand in seinem Bekanntenkreis nicht offen mit der eigenen Erkrankung im Arbeitskontext umgehen konnte.

Nach außen demonstrieren wir, dass man es Menschen eben nicht ansehen kann, ob sie psychisch erkrankt sind und dass sie mit ihrer Depressionserfahrung ein zufriedenes Leben führen können. Auf unseren 55 Tageskilometern überraschen wir Passanten, genauso wie Journalisten, die uns noch nicht kannten und setzen ein aktives Zeichen gegen bekannte und einseitige Bilder, die im öffentlichen Leben (Politik, Medien) immer wieder zu psychischen Erkrankungen “gezeichnet” werden. 

Durch die individuellen Geschichten unserer Teilnehmer ermutigen wir Betroffene und Angehörige dazu, die Erkrankung anzunehmen und Hilfe zu suchen. Nicht-Betroffene ermutigen wir offen und mutig mit ihren betroffenen Kollegen z.B. umzugehen und das Thema Depression anzusprechen. Uns ist wichtig zu zeigen, dass es sowohl Wege aus der Erkrankung als auch  mit der Erkrankung gibt und dass es sich für uns alle lohnt, offen damit umzugehen. 

Doch neben aller Öffentlichkeitsarbeit sollen die Etappenteilnehmenden eine gute Zeit miteinander erleben und vom Gemeinschaftssinn, dem Naturerlebnis und der Bewegung unserer Aktivitäten profitieren.

Lagerfeueratmosphäre

Unsere Touren sind ein gemeinschaftliches und oft berührendes Erlebnis. Damit inspirieren und ermutigen wir Menschen zu einem offenen Umgang mit Depressionen.

MACH MIT! MACHT SPASS! MACHT SINN!

MIT-MACH-Möglichkeiten & Wissenswertes zu Depression und Selbsthilfe

Stimmen Prominenter

über die MUT-TOUR
Harald Schmidt

zu den Mitmach-Aktionen:
„Allen Teilnehmern wünsche ich viel Vergnügen und einen unvergesslichen Tag.
Bei so einer Radtour geht´s ja mal auf, mal ab,
fast wie im richtigen Leben!“

Harald Schmidt Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Teresa Enke

„Diese Idee hat mich von Beginn an überzeugt, denn die MUT-TOUR verbindet zwei wesentliche Elemente unserer Stiftungsarbeit. Einerseits schafft sie ein Angebot für Betroffene und bietet ihnen die Möglichkeit, am Leben teilzunehmen. Andererseits kann es mit ihr gelingen, die gesellschaftliche Enttabuisierung des Themas Depression wieder ein Stück voranzutreiben.“

Teresa Enke Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung