Die MUT-TOUR Wanderteams mit und ohne Pferdebegleitung

Werde Teil des MUT-TOUR Wanderteams

und setze ein Zeichen für mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen
Starbild des YouTube-Videos zur Großen MUT-Wanderung

Werde Teil der MUT-Wanderung

Seit 2024 gibt es bei der MUT-TOUR auch eine Wanderetappe – Für alle, die kein Tandem fahren möchten. Die Große MUT-Wanderung besteht aus einem 8-10-köpfigen Kernteam, das entlang seiner Strecke immer wieder zum Mitwandern einlädt.

Wie, wo und wann?

Das Team startet am 30.06.2026 in Offenbach und wandert bis zum 07.07.2026 nach Gießen. Für die Teilnehmenden kommt jeweils noch ein Am- und ein Abreisetag hinzu.

Gemeinsam setzen wir unter dem Motto: “Gemeinsam irre mutig – Für mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen” ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Toleranz. Zusätzlich wird das Team von 2 Lastenrädern begleitet, um das Gewicht auf dem Rücken möglichst gering zu halten. Übernachtet wird – ganz im MUT-TOUR-Style – in Zelten, allerdings an vorgeplanten Orten.

Mitwandern

Jeden Tag zwischen 10-17 Uhr dürfen sich alle Interessierten dem MUT-TOUR-Kernteam zum Mitwandern anschließen. Je mehr Menschen mitwandern, desto größer sind Spaß, Austausch und das Zeichen der „wandernde Menschentraube“ für mehr Mut und Toleranz.

Interesse geweckt?

Dann nimmst Du in einem ersten Schritt an unseren jährlich stattfindenden MIT-MACH-Wochenenden teil, wo Du das Projekt kennenlernen kannst und danach entscheidest, ob eine mehrtägige Wander-Etappe tatsächlich für Dich in Frage kommt.

MUT-TOUR-Teilnehmende stehen im Kreis und halten Rosen zusammen zu einem Strauß
Kennenlernprozess für Neuinteressierte

Du möchtest Teil des Wanderteams werden? Dann schreib uns für ein erstes Kennenlern-Telefonat:

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    Deine E-Mail-Adresse (Richtig getippt?!)

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    Das Wichtigste in Kürze rund um unsere Wanderteams

    Auch 2026 wird ein Team der MUT-TOUR wandern: Es geht in 8 Tagen von Offenbach nach Gießen. Die genaue Route wird hier zeitnah veröffentlicht.

    Für alle, die Lust haben, 2026 Teil eines Tandem– oder Wanderteams zu werden, bieten wir im April 2026 wieder unsere sogenannten MIT-MACH-Wochenenden in der Nähe von Kassel an. Anfragen und Anmeldungen laufen über das Kontaktformular.

    Bis 2025 gab es jedes Jahr mindestens eine Wanderung in Begleitung von 2 Pferden. Das Wandern in Pferde-Begleitung muss aus verschiedenen Gründen 2026 leider pausieren. Wie es ab 2027 weitergehen wird, ist grade in Klärung.

    Mehr Infos zu den Pferde-Etappen gibt es im Archiv.

    1. Teile uns Dein Interesse über unser Kontaktformular mit.
    2. Jemand unserer Ehrenamtlichen wird Dich für ein Kennenlerngespräch telefonisch kontaktieren. Hier werden alle grundsätzlichen Fragen zu einer mehrtägigen Etappe geklärt.
    3. Du wirst für eines unserer drei MIT-MACH-Wochenenden in der Nähe von Kassel eingeladen, um das Projekt und deren Menschen hautnah kennenzulernen.
    4. Wir bieten Dir einen Etappen-Platz für eines unserer Teams an.
    5. Du triffst Dich mit Deinem Team am Etappenvortag und startest Deine erste MUT-TOUR.

    Gelegentlich unter- oder überschätzen sich manche Menschen. Deswegen verteilen wir die Etappen-Plätze erst, nachdem sich Interessierte und Teamer*innen* bei einem der 3 Kennenlern-Wochenenden (auch MIT-MACH-Wochenende genannt) in der Nähe von Kassel kennengelernt haben. Die Wochenenden bieten die Möglichkeit, das Projekt von A-Z kennenzulernen und ein Gefühl für den Etappen-Alltag zu bekommen.

    Termine für 2025:

    • 04.-06.04.2025
    • 25.-27.04.2025
    • 09.-10.05.2025

    Interessierte können sich gerne schon jetzt für ein erstes telefonisches Kennenlernen über das Kontaktformular bei uns melden 🙂

    Uns geht es dabei nicht darum, die „besten“ Teilnahmeinteressierten herauszupicken, im Gegenteil: Zwischen 2012 und 2022 haben uns letztlich immer ein paar neue Leute gefehlt. Andersherum: Es melden sich nach den Kennenlern-Wochenenden immer einige wieder ab, weil sie für sich gemerkt haben, dass eine Teilnahme (noch) nicht passt.

    Dass Interessierte letztlich von unserer Seite nicht mitkommen können, kommt vor, ist aber sehr selten. Wir möchten unsere Verantwortung den Etappenteams, also allen Teilnehmenden und Tourleiter*innen** gegenüber wahr und ernst nehmen. Wenn wir (einseitig) das Gefühl haben, dass eine Person sich und/oder andere überfordern würde, teilen wir das beim, oder meist nach dem, Wochenende mit.

    Hier findest Du noch mehr Infos und auch nochmal unser Kontaktformular, über das Du uns Dein Interesse an der Teilnahme eines unserer MIT-MACH-Wochenenden mitteilen kannst. Nachdem Du Dich über unser Kontaktformular bei uns gemeldet hast, wird Dich einer unserer Ehrenamtlichen für ein Kennenlerngespräch kontaktieren, um alle wichtigen Fragen rund um eine Etappen-Teilnahme zu klären.

    *Unsere Teamer*innen sind langjährige MUT-TOUR Teilnehmende, die uns ehrenamtlich bei der Durchführung unserer Kennenlern-Wochenenden unterstützen und gerne mit Neuinteressierten über unseren Etappenalltag ins Gespräch kommen.

    **Unsere Tourleiter*innen sind aufgrund langjähriger MUT-TOUR Erfahrung der „organisatorische Kopf“ des Teams und sind während der Etappe verantwortlich für die Einhaltung der Pressetermine und den Tagesablauf, sowie Ansprechperson für Partner*innen während unserer Aktionstage und stehen in Verbindung mit der MUT-TOUR Projektleitung. 

    In der Regel sind wir 15 Kilometer pro Tag unterwegs, eher 20 Kilometer. Um ausreichend Pausen zum Verschnaufen zu haben und unsere Pressetermine stressfrei zu erreichen, beginnen wir die tägliche Routine gegen 7 Uhr. Je nachdem, wo wir übernachten, müssen am Morgen Zelte und Ausrüstung verpackt werden sowie die Pferde für den Start vorbereitet werden. Vor dem Verlassen des Übernachtungsortes frühstücken wir entweder im outdoor-Modus an der frischen Luft oder können bei unseren Dachgeber*innen die Küche benutzen.

    Je nach Routenverlauf finden entweder am Übernachtungsort selbst oder entlang des Weges Pressetermine statt. Zusätzlich kann es weitere Termine geben, wo wir beispielsweise innerhalb einer Dialogveranstaltung mit Interessierten ins Gespräch kommen oder einen MUT-TOUR Aktionstag besuchen. Es kann auch eine öffentliche Mitwander-Aktionen geben, bei denen das Team für 2 Stunden von einigen Mitwandernden für eine vorher abgesteckte Route zu Fuß begleitet wird.

    Täglich zwischen 16-17 Uhr findet wie auch bei unserem Tandem-Teams der tägliche WuV (“Wir um vier oder wir um fünf”) statt. Hier gehen wir zusammen das Erlebte des Tages durch und jede Person teilt seine*ihre Befindlichkeit mit. Der WuV bietet zusätzlich Raum, um Konflikte zu besprechen oder Änderungswünsche zu äußern, bspw. mehr kürzere Pausen.

    Zwischen 16-18 Uhr kommen wir in der Regel an unserem Übernachtungsort an, wo wir die restliche Zeit des Tages mit gemeinsamen Abendessen und Austausch verbringen. Nach dem Ankommen wird für die Pferde eine provisorische Koppel errichtet und die Zelte werden aufgebaut. Je nach Übernachtungsort kann es auch hier noch eine Vorstellrunde des Projekts geben.

    Eines unserer größten Ziele bei der Tour ist die Berichterstattung über Projekt und Anliegen. Wir haben meist 1 bis 4 Interviews am Tag, die 10 bis 60 Minuten gehen. Manchmal nehmen die Lokaljournalisten unser Informationsangebot sehr ausgiebig wahr. Warum? Weil sonst anscheinend wenig Menschen offen und gelassen über Depressionen sprechen. Hinzu kommen noch ein paar „Selfies“ pro Tag – also fest einstudierte Formationen vor Sehenswürdigkeiten eines Ortes. Diese werden mit angepasster Pressemitteilung an die Vor-Ort-Medien gemailt. Da nicht immer alle aus dem Team gleichzeitig mit den Journalisten reden können, können sich die anderen ausruhen oder mit Bürgern ins Gespräch kommen.

    Neben unseren festen Interviewterminen kommen wir während unserer öffentlichen Mitfahr-Aktionen, Aktionstagen mit Infoständen, beim Einkaufen, während Pausen im öffentlichen Raum und bei unseren Übernachtungsorten immer wieder mit Bürgern in Kontakt. Diese Gespräche sehen wir auch als Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit an, da wir hier Menschen verschiedenster Lebenslagen und -realitäten erreichen und sich immer wieder herausstellt, dass einige von ihnen in irgend einer Art und Weise mit dem Thema psychische Erkrankungen in Kontakt gekommen sind, ob nun als betroffene oder angehörige Person. Zusätzlich gibt es auch Mini-Dialogveranstaltungen, wo bspw. ein Team mit Mitarbeitenden der Städte/Kommunen ins Gespräch kommt oder wir die MUT-TOUR und unser Anliegen im Rahmen eines Gesprächskreises eines psychosozialen Partners vorstellen. Die Kontaktmöglichkeiten sind hier sehr vielfältig und unterscheiden sich je nach Ort und Projektjahr.

    Zudem gilt, niemand wird auf Gruppenfotos zum Grinsen oder bei Presseterminen zum Sprechen gezwungen. Wenn jemand Anonymität möchte, ist das absolut okay bzw. sogar ganz gut. Es zeigt doch auch, wie wichtig Anti-Stigma-Projekte wie die MUT-TOUR sind. In diesem Sinne: Oute Dich bitte nur soweit, wie Du wirklich möchtest! Für Teilnehmende, die Ihre Anonymität wahren möchten, haben wir Smiley-Schilder im Gepäck, die für Pressefotos vor das eigene Gesicht gehalten werden können.

    Wenig! Für Leute mit Tendenz zum Gruppenkoller ist die MUT-TOUR nicht das Richtige. Das sechsköpfige Etappen-Team ist für die Dauer der Tour den ganzen Tag zusammen. Es wird gemeinsam Sport gemacht, Interviews gegeben, eingekauft und abends zusammen gekocht. Dafür hat jede*r für die Nacht ein eigenes Zelt.

    Wie auch bei unseren Tandem-Etappen übernachten wir überwiegend im outdoor-Modus. Das heißt wir haben Zelte, Isomatten und Schlafsäcke dabei und schlagen an geeigneten Orten unsere Schlaflager auf. So konnten wir in der Vergangenheit bspw. auf den Flächen von ökologischen Landwirten oder gemeinnützigen Organisationen zelten. Es kam jedoch auch schon vor, dass wir in trockenen Finnhütten untergekommen sind. Die Übernachtungsorte variieren je nach Streckenverlauf. Jedoch sind die Übernachtungsorte, anders als bei unseren Tandem-Etappen, vorausgeplant, da wir sicherstellen müssen, dass unsere zwei Kaltblüter ausreichend Platz und Wiesen zum Grasen vorfinden.

    Unsere Etappen-Teams sind immer zu sechst unterwegs: idealerweise bestehen sie aus 2 Bestandsteilnehmenden (Teilnehmende, die mind. das zweite Mal an einer Etappe teilnehmen und damit den Etappenalltag bereits kennen), 2 Neu-Teilnehmenden sowie 2 ehrenamtlich tätigen Tourleitenden, die i.d.R. durch eigene, wiederholte Teilnahme an Etappen sowie durch die Teilnahme an internen Workshops in die Rolle der Tourleitung gewachsen sind. Unsere Tourleiter sind aufgrund langjähriger MUT-TOUR Erfahrung der „organisatorische Kopf“ des Teams und sind während der Etappe verantwortlich für die Einhaltung der Pressetermine und Tagesablauf, sind Ansprechperson für Partner während unserer Aktionstage und stehen in Verbindung mit der MUT-TOUR Projektleitung.

    Es kann auch sein, dass Studierende Teil der MUT-TOUR Teams sind, die während der Etappenteilnahme Stoff für eine Abschlussarbeit sammeln.

    Neue Leute können sowohl für das Kennenlern-Wochenende als auch für Etappen ausschließlich alleine Interesse bekunden, also nicht mit Partnern, Freunden, Familienmitgliedern etc.
    Das wichtigste Argument ist, dass Leute, die bereits vor ihrer Etappenteilnahme verpartnert, verwandt oder befreundet waren, den anderen im Team gegenüber im Falle eines Konfliktes kaum unbefangen reagieren können.
    Aus rein organisatorischen Gründen können wir „abhängige“ Anmeldungen auch nicht weiter leisten: 2018 haben wir es mit ca. 5 Pärchen ausprobiert und bei fast allen kam entweder kein Termin für beide zustande bzw.  – für uns und andere Beteiligte – viel schlimmer: Eine Person war irgendwann im Vorfeld verhindert und die andere Person hat gleich mit abgesagt. Das erschwert die Koordination der Teambesetzung. Die statistische Chance, dass zwei fehlen, wenn eine Person krank ist, ist genau doppelt so groß als sonst.

    Du brauchst keine Sportskanone zu sein, dennoch ist eine gewisse Grundfitness zu empfehlen bzw. solltest Du Dir im Klaren sein, dass wir mehr als vier Stunden am Tag wandernd und mit Rucksack unterwegs sein werden. Wir achten jedoch immer darauf genügend Pausen einzulegen und in einem Schritttempo zu laufen, mit dem sich alle in der Gruppe wohlfühlen. Längere Spaziergänge sollten jedoch für Dich keine neue Erfahrung sein 😉

    Eine Erleichterung kann es für Dich auch sein, dass Du nur Dein leichtes privates Gepäck auf Deinem Rücken tragen musst. Schwere Dinge wie Zelte, Schlafsäcke, Kochgeschirr und co. tragen unsere Kaltblüter. Bitte habe dabei keine Sorge, dass das Gewicht die Tiere belasten könnte. Unsere Kaltblüter werden von ihrer Besitzerin in der Landwirtschaft eingesetzt und sind das Ziehen von Last gewöhnt. Hinzu kommt, dass wir dafür Sorge tragen, dass Rücken und Hufe vor zu starken Beanspruchungen geschützt sind.

    • Ein „Outing“ innerhalb der Gruppe ist Voraussetzung, ebenso wie ein grundsätzlich offener Umgang mit dem Thema. Aber: Eine anonyme Teilnahme an der Pressearbeit ist möglich bzw. sogar gar nicht schlecht. Dafür haben wir einen Smiley dabei, den man sich vors Gesicht halten kann. Damit wollen wir auch die große Mehrheit von Menschen repräsentieren, die sich NICHT outen können oder wollen.
    • Generell gilt: Depression ist im MUT-TOUR-Team-Alltag weder ein Muss- noch ein Tabu-Thema.

    Bei der MUT-TOUR kommen keine Ärzte oder Therapeuten als Behandelnde mit. Es gibt kein Begleitfahrzeug oder dergleichen. Aber: Wir haben eine Telefon-Hotline und die nächste Notfallstation ist meist nie wirklich weit entfernt.

    Die MUT-TOUR mag für die meisten Beteiligten anti-depressiv und für einige gar therapeutisch wirksam sein. Sie ist aber definitiv kein Therapieangebot. Mit einer Bescheinigung, die Dir Dein Hausarzt, Psychiater oder Psychologe unterschreiben muss, soll ausgeschlossen werden, dass Du stärker als akut mittel-stark depressiv betroffen bist. Wir schließen akut depressiv-Betroffene nicht aus, weil Depressionen bei den meisten kommen und gehen. Es gibt Teilnehmende, die trotz akuter Depression gut mitfahren können, ohne sich oder uns zu überfordern. Haupt-Zielgruppe sind dennoch die „Nicht-mehr-akut-Betroffenen“, die von ihren Erfahrungen mit ihren Episoden berichten können. Ihre Berichte sollen helfen, anderen Menschen Mut zu machen, in Behandlung zu gehen, Selbsthilfe zu betreiben, usw.

    Auch Menschen mit anderen psychischen Erkrankungen können bei den MUT-TOUR Etappen teilnehmen. Unabhängig der Diagnose, ist ein Erstgespräch mit jemanden unserer ehrenamtlichen Mitarbeitenden grundsätzlich wichtig, um einschätzen zu können, ob die Voraussetzungen für eine Etappenteilnahme erfüllt werden können.

    • Fahrtkosten: An- und Abreise zu einem der beiden MIT-MACH-Wochenenden (s.o.), An- und Abreise um Deine Etappe herum.
    • Vorabüberweisung Deines Teilnahmebeitrages (dieser deckt die Futterkosten): 12 Euro pro Tag als Anteil für die Essenskasse Deiner Etappe, aus der gemeinschaftlich eingekauft wird.
    • Kostenunterstützung: Es gibt für Leute mit geringen finanziellen Mitteln oder einer angespannten finanziellen Situation i.d.R. Möglichkeiten der Kostenunterstützung. Weitere Infos zu den Kosten, Tipps rund um das Buchen von Reisetickets sowie unser Kontaktformular, um eine Kostenunterstützung zu erhalten findest du hier.
    • Für die sportmedizinische Untersuchung können evtl. Vorabkosten entstehen. In 99% der Fälle übernehmen die Krankenkassen diese Kosten. Aber: Im Gegensatz dazu werden 95% der tatsächlichen Kosten, die für die Organisation und Durchführung der Etappen notwendig sind, von unseren Kostenträgern getragen.
    • Zugfahrten, die während der Etappe geplant stattfinden, werden vom Projekt bezahlt.

    Wenn jemand einen Durchhänger hat, versuchen wir es durch Gepäckverlagerung aufzufangen. Wenn das nicht klappt oder wenn eine teilnehmende Person wider Erwarten mit der Gruppe oder die Gruppe mit ihm/ihr nicht zurechtkommt, kann es zum Abbruch kommen. Es ist wichtig, dass alle Teilnehmenden (TN) ihren Beitrag dazu leisten, dass wir eine positive Zeit haben. Wenn dies nicht gelingt, kann es nötig werden, dass ein TN, die Gruppe verlässt. Aus Selbstachtsamkeit, weil er/sie doch überfordert war oder weil die Person dauerhaft Probleme erzeugt hat. Für den Fall, dass eine bestimmte Person vom Rest der Gruppe als problematisch empfunden wird und selbst keine Einsicht/Reflektion hat: Alle TN unterschreiben vor dem Etappenstart, dass sie im Extremfall aus der laufenden Etappe ausgeschlossen werden können. Dieser Ausschluss geschähe durch die Tourleitung – in Absprache mit den anderen im Team und der Projektleitung. Bei den bis dato 40 Etappen hätte das 3-5 mal vorkommen sollen, ist es aber in diesen konkreten Fällen nicht. Damit sich Teilnehmende und MUT-TOUR besser kennenlernen können, machen wir unseren umfänglichen Kennenlern-Prozess VOR einer Etappen-Zuteilung bzw. -Zusage.

    Für einen besseren Einblick in den Etappen-Alltag empfehlen wir Dir unsere Etappen-Tagebuch-Einträge auf unserem MUT-FASS Blog oder unsere MUT-TOUR Broschüre (die untere Broschüre!).

    Zusätzlich sind bei unseren MIT-MACH-Wochenenden immer auch Bestandsteilnehmende der MUT-TOUR dabei, die teilweise schon seit mehreren Jahren bei der MUT-TOUR dabei sind. Hier kannst Du neben dem ersten telefonischen Kennenlernen vorhandene Fragen klären und Vorfreude auf eine Etappen-Teilnahme entwickeln ;).

    • Du hast oder leihst Dir Isomatte, Schlafsack, Wanderrucksack, Wanderschuhe und Regensachen. Zelt & Co werden gestellt. Mehr Details erhältst Du im Kennenlerngespräch.
    • Du hast Lust auf Gruppe, Teamfähigkeit und Kompromissbereitschaft.
    • Dir ist klar, dass es nicht immer nett und lustig, sondern auch mal „spannend“ ist und dass Du Dich einbringen musst.
    • Du kannst nicht mit (D)einen Freunden, Partnern oder Verwandten an derselben Etappe teilnehmen. Damit es keine Voreingenommenheiten gibt, sind bei der MUT-TOUR alle Teilnehmenden „alleine“ dabei.
    • Du meldest Dich selbst bei uns.
    • Du verzichtest während Deiner Etappenteilnahme auf Alkoholkonsum. Es spricht allerdings Nichts gegen ein alkoholfreies Bier, etc.

    7 Tage sind Dir zu lang? Dann begleite unsere Teams im Rahmen einer öffentlichen Mitwander-Aktion. Du kannst auch mit einer Gruppe von Leuten eine kleine individuelle Mitfwander-Aktion gemeinsam mit uns planen, sprich uns gerne direkt dazu an. Bei Interesse findest Du hier ausführliche Informationen.

    Oder besuche eine unserer Mut-Gruppen. In Berlin und Bremen treffen sich regelmäßig Menschen in Selbsthilfegruppen für Bewegung und Austausch. Mehr Infos hier.

    Wir suchen wieder Etappenteilnehmende für 2026! Interessiert?

    Dann komm zu unseren Mitmach-Wochenenden – weitere Informationen und Anmeldung hier.

    Unser Wanderteam im Einsatz für einen offeneren Umgang mit psychischen Erkrankungen

    Das Wanderteam bewegt sich in 8 Tagen von Offenbach bis Gießen.

    Das Wanderteam in Cloppenburg

    Hier war ein Wanderteam 2024 in Cloppenburg unterwegs.

    Die genauen Daten zu unseren Mitwander-Aktionen 2026 folgen hier in Kürze.

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