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Etappen-Tagebuch // Team Süd 1

14.06.19 // Tag 1.

Heute war der erste Tag der Mut – Tour. Unser Treffpunkt sowohl für Team Süd als auch Team Nord: Kloster Benediktiner in Fulda!
Ab 13 Uhr trudelten wir alle nacheinander ein. Langsam aber mit Freude beschnupperten wir uns und stellten uns in einer kurzen Vorstellungsrunde vor. Wir waren uns alle auf Anhieb sympathisch, was ziemlich schnell die Aufregung und Anspannung bei dem ein oder anderen nahm und für eine lockere und angenehme Stimmung sorgte.

Nach einem kurzen Plauschen ging es direkt mit der Teameinteilung los. Wer fährt mit wem und auf welchem Tandem….? Ist die Sitz- und die Lenkerhöhe richtig eingestellt und passt die Konstellationen auch bei der Fahrt. Als nächstes gab es ein Briefing für den Tourablauf, die Pressearbeit, was haben wir für Infomaterial dabei, wie machen wir auf uns aufmerksam usw. Danach ging es ans packen. Ganz bewusst und nach Gewicht. Schließlich sollte es ja gleichmäßig verteilt sein.

Einige von uns kümmerten sich dann um das Abendessen, während die restlichen weiter die Taschen packten. In gemütlicher Runde bei netten Gesprächen aßen wir gemeinsam zu Abend und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

15.06.19 // Tag 2 – offizieller Tourstart

Heute morgen ging um die 7 Uhr der Wecker oder sagen wir besser die Kirchenglocken. Aufstehen, frisch machen, Schlafsäcke lüften. Die Benediktinerinnen waren so lieb und haben für uns ein leckeres Frühstück gemacht. Gestärkt ging es zu den letzten organisatorischen Vorbereitungen: die Tandems beladen und natürlich die Schlafstätte so verlassen, wie wir sie vorgefunden haben.

Gegen 11 Uhr war Aufbruchstimmung zum Universität Platz! (1. Aktionstag mit dem Bundesstart der Mut – Tour)

Empfangen wurden wir von dem Organisator des Aktionstages, Bündnis gegen Depressionen und einem Überraschungsgast, unserem Trägervereins – die Deutsche DepressionsLiga. Pünktlich um 13 Uhr war der Startschuss. Zusammen mit 45 Mitradlern ging es bis Löschenrod, dort trennten sich wehmütig Team Nord und Team Süd von einander und jede machte sich auf, auf seinen eigenen Etappe.

Vorbei an einer wundervollen Landschaft, gemischt aus Bergen, Tälern und Wäldern ~ Einfach Natur pur. Die erste Herausforderung stand bereits an. Ein Tandem hatte eine Panne. Aber Jürgen hat wieder alles reparieren können. Das Einzige war, es hat uns ganz schön Zeit gekostet.

Am Sauerbrunnen konnten wir unsere Trinkflaschen mit frischem leckeren Quellenwasser wieder auffüllen. Dann ging’s weiter…. Fast 500 Meter Serpentinen bergauf…, weiter hoch in den Wald mit Schotterwegen… Manche von uns sind dort richtig an ihre Grenzen gestoßen. Aber wir sind ein Team, wir halfen, motivierten und nahmen gegenseitig Rücksicht auf uns.

Unterwegs trafen wir nette und inspirierende Menschen. In Bad Brückenau fragten wir uns durch, wo wir unsere Zelte aufschlagen konnten/durften. Ein nettes Ehepaar bot uns direkt ihre private Wiese an. (natürlich ohne Strom und fliesend Wasser)

Somit war der Schlafplatz für heute gesichert. Wir teilten uns wieder auf. Die einen gingen einkaufen, während die anderen das Gepäck von den Rädern abgeladen und schon einmal die Camping- Küche aufstellt haben. Wir hatten alle einen mächtigen Hunger und freuten uns auf die Kohlenhydrate.

Da wir heute ziemlich spät dran waren, hielten wir beim Kochen unsere kurze Befindlichkeitsrunde (Wuv). Kurzes Waschen im Bach und danach wurden für einige von uns noch die Zelte aufgebaut.

Als die Arbeit getan war, gönnten wir uns als Abschluss noch ein Eis und sind dann ins Bett gegangen.

16.06.19 // Tag 3

07:00 Uhr war Aufstehnszeit! Frühstücken, waschen, aufräumen und los!

Es hatte geregnet aber wir sind ja gut gegen den Regen ausgestattet.

Die Strecke war auch heute wieder eine echte Herausforderung. Es ging extrem bergauf. Und einige von uns waren von der gestrigen Strecke noch recht kaputt aber auch das haben wir als Team wieder super zusammen gemeistert.
Irgendwann hörte dann auch der Regen auf und wir wurden nach den anfänglichen Schwierigkeiten wieder mit wunderschönen Naturhighlights belohnt.

Gegen ca. 14 Uhr passierten wir Bad Kissingen. Leider ist auch dort, sowie der Pressetermin von heute morgen in Bad Brückenau ausgefallen. Die Zeit haben wir aber anders genutzt und konnten uns mit Passanten austauschen. Nach einer leckeren Tasse Kaffee und einem kleinen Eis, machten wir uns auf den Weg in den Park um dort und in ruhiger Umgebung unsere Befindlichkeitsrunde (Wuv) zu halten.

Danach ging es die letzten Kilometer für heute, Richtung Schweinfurt. Unverhofft, weil wir falsch abgebogen waren, trafen wir (Auf dem fränkischen Marienweg) auf eine wunderschöne Mariengrotte mit kleiner Wallfahrtskirche daneben.

Auch heute hatten wir wieder richtig Glück mit unserem Schlafplatz. Eine ganz liebe und sehr nette Bauernfamilie hat uns erlaubt, unser Quartier auf ihrem Bio-Hof aufzuschlagen. Neben Kühe zu schlafen, erlebt man ja nicht alle Tage… Wir bekamen von ihr einen frischen Kaffee, durften uns am Erdbeerfeld bedienen und hatten sogar bis ca. 22 Uhr Zugang zu fließend warmen Leitungswasser.

Nach dem gemeinsam essen, ging es dann nur noch Richtung Schlafsack. ❤️⚓

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