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MUT-TOUR in Leuchtschrift

Neues vom Herbsttreffen mit unseren Ehrenamtlichen der MUT-TOUR 2018

Aktuelle Beschlüsse

Beim Großen Herbsttreffen der MUT-TOUR in Hildesheim (5.-7. Oktober 2018) wurden folgende Sachverhalte beschlossen. Diese Regelungen gelten bis auf Widerruf für alle Ehrenamtlichen der MUT-TOUR – Teilnehmenden, Tourleiter*innen auf künftigen Etappen:

  • Tageskilometer und Aktionstage:

    • 2019 wird es pro Etappe etwa 2-3 Mitfahr-Aktionen aber nur etwa eine Infostand-Aktion geben. Dazu kommen noch verschiedene spontane Infoaktionen sowie Dialogveranstaltungen, die bei fest geplanten Übernachtungsorten vor-organisiert wurden. Die Anzahl der Interviews mag leicht sinken, die Anzahl der realen Tageskilometer wird auf 55 km gedrosselt – im Schnitt aller Etappen. Alle Maßnahmen sollen den fahrenden Etappenteams mehr Zeit für Gruppenbesprechungen & Co verschaffen.

  • Fortan gilt eine Null-Toleranzgrenze bzgl. Alkohol.

    • Tags wie abends, also immer. Also kein Feierabendbier, Wein oder so. Alkoholfreies Bier natürlich schon. Es war nie etwas Schlimmes passiert, aber es gab seit Jahren immer wieder Diskussionen, dass es schwer ist, im Etappenteam zu artikulieren, wenn es jemanden stört, dass andere abends trinken. Nach einer endgültigen Diskussion entschied sich eine Mehrheit für das „Einfacher, wenn gar kein Alkohol“ und damit haben wir endlich Klarheit.
  • Paare und co. als Neuteilnehmende

    • Neue Leute können sich sowohl für MM-WE als auch für Etappen ausschließlich alleine anmelden, also nicht mit Partner, Freunden etc.
      Nachdem wir 2018 nochmal einen Testballon dahingehend gestartet hatten und von 5 Paaren sage und schreibe 5 Paare letztlich nicht kommen konnten oder kamen (sei es zum MM-WE oder zur Etappe – meist weil eine Person verhindert war und die zweite Person dann auch nicht mehr wollte), haben wir auch dieses Thema ausgeschlossen. Die statistische Chance, dass zwei fehlen, wenn einer krank ist, ist genau doppelt so groß als sonst. Das andere ausschlaggebende Argument ist, dass Leute, die bereits vor ihrer Etappenteilnahme verpartnert, verwandt oder befreundet waren, den anderen im Team gegenüber im Falle eines Konfliktes kaum unbefangen reagieren können.

Die einen empfinden diese nun beschlossenen Regeln als das Selbstverständlichste und Logischste, andere empfinden sie als dogmatisch, kommen aber trotzdem weiter mit, weil es ihnen ums Projekt geht und sie diese Regeln akzeptieren können. Wir haben größtes Verständnis für Leute, die nun Abstand nehmen – jede Form von Klarheit ist gut! Wer sich darauf einlassen möchte, ist herzlich willkommen, bei einem MM-WE bzw. bei Etappen dabei zu sein. Wir suchen immer neue, an Gemeinschaft, Sport und Öffentlichkeitsarbeit interessierte Leute!

Wir sind ein recht heterogener Haufen. Wir haben junge wie alte Teilnehmer, Menschen mit viel und wenig Geld; dicke und dünne Leute, Teilnehmer, die laut und meinungsstark sind sowie solche, die leise und zurückhaltend sind. Um allen gerecht zu werden, haben wir uns an den sensibelsten Punkten orientiert.