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SozPäd o. ErlebnisPäd für MUT-TOUR gesucht

Bei der MUT-TOUR machen depressionserfahrene und -unerfahrene Menschen seit 2012 gemeinsam Sport und Öffentlichkeitsarbeit. Sie setzen sich mit ihren persönlichen Gesichtern und Geschichten für mehr Wissen und Mut im Umgang mit psychischen Erkrankungen ein. Jeden Sommer bewegen sich Sechserteams auf Tandems, in Zweierkajaks oder zu Fuß durch Deutschland und treffen überall dort, wo es Redaktionen gibt, Journalisten. In fünf MUT-TOURen haben bis dato 134 Teilnehmer 25.500 km zurückgelegt und mehr als 2000 ermutigende Zeitungsartikel sowie Hunderte Online-, Radio- und TV-Veröffentlichungen zum Projekt und seinem Anliegen auf den Weg gebracht.
Bei den alle zwei Jahre stattfindenden großen MUT-TOUREN gibt es zudem in zahlreichen Städten Infostand- und Mitfahr-Aktionen, an denen lokale Vereine und Institutionen aus den Bereichen Psychosoziales und Fahrrad ihre Angebote präsentieren.

Fahrradtechnik- und Outdoor-affine SozPäd oder versierte Erlebnispädagogen für die MUT-TOUR gesucht:

  • Sozialpädagoge/-in oder Erlebnispädagoen/-in gesucht, mit…
  • Du fährst gerne Rad, bist gerne aber Ü30 und hast verschiedene Aufträge in diesem Bereich
  • Schreibst anderen Auftraggebern, die Dich für ähnliche Projekte anfragen, Rechnungen als Erlebnis- oder SozPäd (Du bist also eine „echt“ selbstständige Person im sozialversicherungsrechtlichem Sinne) oder hast die Möglichkeit, rund 3 Monate in Anstellung (vermutlich Juni bis einschließlich September 2019) in Anstellung für uns zu arbeiten.
  • Du findest das Thema „Entstigmatisierung der Depression“ spannend; Idealerweise hast Du Erfahrungen im Bereich Psychische Erkrankungen/Depressionen. Ob eigene oder als Angehöriger: egal. Wenn eigene Erfahrungen: Du musst fit genug sein, psychisch und physisch.
  • Wir sind die MUT-TOUR, fahren in 6er Gruppen mit 3 Menschen mit und 3 Menschen ohne Depressionserfahrungen auf Tandems und treffen jeden Tag 2-4 Journalisten, um den Dep.-Erfahrenen eine Bühne für ermutigende Berichterstattung zu bieten (siehe www.mut-tour.de).
    Unser Alleinstellungsmerkmal ist, dass wir versuchen, das „dunkle Thema“ mit dem nötigen Respekt, aber auch möglichst einfach und positiv zu beleuchten. Eine authentische und fröhliche mediale Aufbereitung (Facebook & Co) war bisher ohne Verbiegen möglich und das soll auch so bleiben. Unsere Etappen-Teilnehmer eint, dass sie versuchen das Machbare zu betonen und nicht die „Beschissenheit der Dinge“. Wir wollen Betroffene und vor allem Nicht-Betroffene interessieren und sensibilisieren statt sie abtzuörnen. Letzteres tun die Medien schon genug /-;
    Depression ist weder ein Tabu noch ein forciertes Thema, wenn wir unterwegs sind!
  • Unsere Teilnehmer sind allermeistens ziemlich „normal“, so wie Du und ich auch; Wenn Du sonst in „Institutionen“ arbeitest musst Du Deinen vermutlichen „Teilnehmer“-Begriff erstmal über Bord schmeissen. Wir pennen hier gerade mal in nicht gemischt-geschlechtlichen Zelten, dahinter vermischt sich aber alles, d.h. es gibt kein „Die“ und „Wir“. Klar haben Tourleitung und SozPäd mehr Aufgaben und im Zweifel auch Entscheidungshoheiten, aber bzgl. Hierarchie zw. Betroffenen und Nicht-Betroffenen: die gibt es nicht oder kaum. Es ist im Prinzip eher wichtig, dass wenigstens drei Leute dabei sind, die von mehr als nur „Winterdepression“ oder „depressiven Verstimmungen“ berichten können. Zwar ist der Anteil derer, die immer wieder im Leben mit der Erkrankung zu tun haben relativ hoch – allerdings sind die Anforderungen an alle, die mitkommen so hoch, dass akut-depressive Personen per se nicht mitkönnen.
  • Deine Aufgabe wäre es, den/die TourleiterIn 2018 in einer unserer sogenannten Etappe (Trier, 25.08. bis Münster 02.09.18) und 2019 in mindestens 3 Etappen (zwischen Mitte Juni und Ende August) je nach Fähigkeit zu unterstützen:
    • Dabei sein, kräftig mittreten und das schöne Outdoor-Leben leben
    • Helfen, a) die Teilnehmer einzuweisen (Zelt, Küche, Fahrrad) und b) selber wie alle anderen auch allgemeine Aufgaben übernehmen.
    • psychosozial aufmerksam und im Zweifel „ausgleichend aktiv“ sein oder im Extremfall der Tourleitung bei der Intervention helfen
  • Bezahlung gibt es, ja. Da alles im NonProfit-Rahmen stattfindet, tendenziell moderat. Je nach Deiner mitgebrachter Erfahrung und Kompetenz passen wir die Stelle und die damit einhergehenden Aufgaben auf Dich an. Die Tagessätze liegen zwischen 150 und 210 Euro brutto auf freiberuflicher Basis, im Anstellungsmodus entsprechend um die Arbeitgeberanteile reduziert.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung per Email. Deine Ansprechperson ist Annika.

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