Stimmen Prominenter - MUT-TOUR

Sarah Wiener ist Fernsehköchin, Buchautorin und Fan der MUT-TOUR.

Sarah Wiener
Foto: Andreas Friedrich

Über den MUT-LAUF in Berlin und seelische Gesundheit berichtet sie:
„Wir Menschen sind alle verletzliche Wesen. Im Alltag verdrängen wir das oft und versuchen, zu funktionieren. Ich wünsche mir eine Welt, die Vielfalt wertschätzt und Menschen mit Depressionen und anderen seelischen Erkrankungen nicht ausgrenzt.
Der Berliner Lauf für seelische Gesundheit macht Mut und zeigt, dass niemand sich für eine psychische Erkrankung schämen muss. Wenn wir über eine Depression genauso selbstverständlich sprechen könnten wie über eine hartnäckige Grippe, hätten wir viel gewonnen. Denn wir Menschen sind zum Glück alle nicht perfekt. Der Mutlauf ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung!“
 

 
Rolf Zuckowski (Sänger und Autor)
Rolf_Zuckowski-„Unsere intensive Arbeits- und Lebensweise bringt zunehmend viele Menschen jeden Alters an die Grenze ihres Leistungsvermögens, nicht nur körperlich. Daraus resultierende psychische Schwächeerschenungen sind – auch als Signal an bisher Unbetroffene – ernst zu nehmen und dürfen nicht zur Ausgrenzung oder zu Selbstabschottung führen. Eine neue Balance für eine lebenswerte Zukunft zu finden ist nicht nur Sache der direkt Betroffenen sondern ihres gesamten familiären und beruflichen Umfeldes.
Mit besten Wünschen für ein erfolgreiches und nachhaltiges Zeichen Ihres 1. Berliner Laufs, an dem ich persönlich leider nicht teilnehmen kann.“
Rolf Zuckowski
 

 
Dr. Thomas Götz (Landesbeauftragter für Psychiatrie, Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales)
2016-04-08_LB-Psychiatrie
„Bewegung tut gut. Eine einfache, einleuchtende und bestens bekannte Aussage, die dennoch nicht oft genug wiederholt werden kann. In Bewegung sein fördert sowohl das psychische als auch körperliche Wohlbefinden, zwei Bereiche, die zwar oft getrennt aufgeführt werden, aber eigentlich doch eins sind. Ich unterstütze die Aktion Mut-Lauf gerne, weil diese nicht nur die Wichtigkeit von Bewegung für die psychische Gesundheit unterstreicht, sondern auch mehr Bewusstsein für psychische Erkrankungen schafft. Bei diesem Thema gilt es für uns alle, in Bewegung zu bleiben, um das Stigma, das diesen Erkrankungen leider nach wie vor anhaftet, zu verringern.“

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